Beim Krypto-Mining ist es entscheidend, die GPUs kühl zu halten. Wenn du die Temperaturen ignorierst, drosselt die Mining-Leistung und deine Erträge leiden darunter.

Die Wärmeleitpaste auf den GPUs in Schuss zu halten ist der Schlüssel zu optimaler thermischer Leistung. Aber wie oft sollte man sie wechseln? Degradiert Mining die Paste schneller? Woran erkennt man, dass es Zeit für einen Wechsel ist?

Lies weiter und erfahre alles Wichtige.

Sollte man die Wärmeleitpaste der GPU beim Mining wechseln? Warum?

Kurz gesagt: Ja.

Mining gehört zu den Aufgaben, die deine GPU am stärksten belasten. Es erzeugt einen ähnlichen Druck wie ein grafikintensives AAA-Spiel.

Wie du vielleicht schon weißt, trocknet Wärmeleitpaste bei intensiven Aufgaben schneller aus als bei normalen. Deshalb wird empfohlen, dass Leute, die schwere Aufgaben auf ihrem Computer erledigen, die Wärmeleitpaste häufiger wechseln.

So kannst du deine GPUs auf Spitzenleistung halten. Das schützt die GPUs nicht nur vor Überhitzung und hält sie gesund, sondern verbessert auch deine Mining-Effizienz, da die GPUs stets auf höchstem Niveau laufen.

Wie lange hält GPU-Wärmeleitpaste beim Mining? Wie oft sollte man die Wärmeleitpaste einer Mining-GPU wechseln?

Unter normalen Bedingungen (ohne Mining) hält die Wärmeleitpaste deiner GPU problemlos bis zu 5 Jahre — vorausgesetzt, du verwendest eine hochwertige.

Aber: Normale Nutzer verwenden ihren Computer nicht rund um die Uhr. Selbst beim intensiven Gaming sind es höchstens 5-6 Stunden pro Tag. Beim Mining dagegen läuft die GPU in der Regel 24/7.

Mining belastet deine GPU konstant stark, was dazu führt, dass die Wärmeleitpaste schneller austrocknet und degradiert.

Du musst die Wärmeleitpaste also häufiger wechseln, wenn du damit minest.

Wir empfehlen, die Paste alle 4 Jahre zu entfernen und neu aufzutragen. Du kannst es auch häufiger machen, wenn du merkst, dass die Temperaturen stärker steigen als sie sollten.

Mehr dazu unter Wie oft sollte man Wärmeleitpaste wechseln?

Was ist eine sichere GPU-Temperatur beim Mining? Wie senkt man die GPU-Temperatur beim Mining?

Eine bewährte Methode, um zu erkennen, wann deine GPU eine neue Wärmeleitpaste braucht, ist die Temperatur im Auge zu behalten.

Wenn die GPU-Temperatur höher steigt als sie sollte, ist das ein klarer Hinweis auf einen Pastenwechsel. Aber was ist die sichere Betriebstemperatur einer Mining-GPU?

In den meisten Fällen sollte deine GPU bei 60 bis 70 °C liegen. Bis 85 °C ist es noch in Ordnung. Wird sie heißer, musst du Maßnahmen zur Kühlung ergreifen. (Mehr dazu unter Wie prüft man die GPU-Temperatur und wann ist es zu heiß für eine GPU?)

So kannst du deine GPU kühlen.

1. Senke die Umgebungstemperatur im Raum, wo deine GPUs stehen.

2. Erhöhe die Lüftergeschwindigkeit.

3. Baue mehr Lüfter ein.

4. Verbessere die Belüftung deines Rigs.

5. Senke die TDP deiner Grafikkarte mit Software wie MSI Afterburner.

6. Prüfe, ob deine Wärmeleitpaste degradiert ist — und wechsle sie, wenn ja. (Mehr dazu unter Wie man Wärmeleitpaste richtig auf GPU/Grafikkarte aufträgt (Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger 2026))

Was ist das beste Wärmeleitpasten-Muster für Mining-GPUs?

Wenn du dich fragst, welche Auftragsmethode die beste für Mining-GPUs ist, müssen wir dich enttäuschen: Es gibt keine One-Size-Fits-All-Methode.

Es kommt darauf an, welches Muster dir eine perfekte Pastenschicht auf der GPU ermöglicht.

Wenn du erfahren im Auftragen von Wärmeleitpaste bist, funktioniert praktisch jede Methode — sogar die, die auf den Druck des Kühlkörpers setzen.

Wenn du keine Erfahrung hast, solltest du die Buttered-Toast-Methode verwenden. Damit kannst du nämlich sehen, ob du eine dünne, gleichmäßige Schicht erzielt hast. Falls nicht, kannst du mehr Paste auftragen oder Paste entfernen, um die Schicht auszugleichen.

Das Ziel ist immer eine dünne, gleichmäßige Wärmeleitpasten-Schicht.

Für einen vollständigen Vergleich verschiedener Auftragsmuster, lies „Welches ist das beste Wärmeleitpasten-Muster? Performance-Vergleich in der Praxis".

Wie viel Wärmeleitpaste sollte man auf eine Mining-GPU auftragen?

Auch hier gibt es keine pauschale Antwort. Die Menge hängt von Größe, d. h. Länge und Breite, deiner GPU ab.

Für eine 30 mm x 30 mm große GPU/CPU reichen beispielsweise 0,2 ml Wärmeleitpaste. Passe die Menge an die Größe deiner GPU an.

Zum Glück hat Kooling Monster einen nützlichen Rechner, mit dem du die nötige Pastenmenge ermitteln kannst.

Um den Rechner zu nutzen, musst du die genaue Größe deiner GPU kennen. Falls nicht, findest du sie auf der Verpackung oder Produktseite.

Fazit

Es gibt keinen „perfekten" Zeitrahmen für den Pastenwechsel einer GPU, aber man empfiehlt alle 4 Jahre ODER immer dann, wenn du merkst, dass die GPU heißer läuft als sie sollte.

Außerdem wird empfohlen, stets eine hochwertige Wärmeleitpaste zu verwenden, wie Kooling Monster KOLD-01 .