Wenn du dich ein bisschen mit Rechnern auskennst, weißt du, wie wichtig Wärmeleitpaste für eine kühle CPU ist. Was du vielleicht nicht weißt: Auch deine GPU braucht eine hochwertige Paste, um gut zu laufen.

Viele übersehen die Wichtigkeit der Paste auf der GPU, weil sie nicht so offensichtlich ist. Trotzdem: Du musst deine GPU im Blick haben und die Paste bei Alterung wechseln. In diesem Beitrag geht's darum, wie du Wärmeleitpaste richtig auf deine GPU aufträgst.

Los geht's.

Verschiedene Wärmeleitpasten-Muster auf der GPU

Egal ob CPU oder GPU — Faustregel: Eine dünne und gleichmäßige Schicht auf dem Prozessor. Ist die Schicht zu dick, erhöht sie den physischen Abstand zwischen Prozessor und Kühlkörper — Leistungseinbruch. Trägst du zu wenig auf, werden nicht alle Luftlücken gefüllt — ebenfalls schlechtere Wärmeleistung.

Ziel: Eine gleichmäßige Schicht, nicht zu dünn und nicht zu dick. Dafür gibt's verschiedene Auftragungsmethoden.

Es gibt 6 Auftragungsmethoden für die CPU, aber nur 2 sinnvolle für die GPU.

„Warum?", fragst du. Die durchschnittliche Größe einer GPU ist viel kleiner als die einer CPU. Komplizierte Muster auf der GPU machen keinen Sinn. Hier sind die Methoden, die du nutzen kannst.

Hier die Methoden zum Auftragen der Paste auf die GPU.

  1. Erbsengroß — ein großer Punkt in der Mitte

  2. Buttertoast — die Paste mit einem Spachtel über die Oberfläche streichen

Wenn du dich fragst, welche Methode du auf der GPU nutzen solltest: einfache Regel.

Bist du Einsteiger und schätzt die Menge schlecht ein, ist die Buttertoast-Methode die beste. Du siehst visuell, wie viel du aufträgst, bevor du den Kühlkörper draufsetzt. Zu viel? Überschuss entfernen. Zu wenig? Nachlegen.

Aber: Wenn du erfahren bist und die Menge am Punkt einschätzen kannst, ist die Erbsengröße-Methode auch gut. Beide funktionieren — wähl die, die dir besser liegt.

Der beste Weg, Wärmeleitpaste auf der GPU aufzutragen

Für korrektes Auftragen folge den Schritten unten.

1. GPU aus dem Rechner ausbauen.

2. GPU zerlegen. Dazu alle Schrauben der Hauptplatte lösen, Lüfterkabel abstecken und Abdeckung entfernen.

3. Alte Paste von der GPU entfernen. Reinigungsalkohol und Wattestäbchen gehen zwar, sind aber nicht empfohlen. Am besten: Der spezialisierte Wärmeleitpasten-Entferner von Kooling Monster namens KLEAN-01. Er schneidet eingefrorene Paste wie ein Messer durch Butter. Plus Schutzhandschuhe im Set — du musst keine Chemikalien anfassen.

4. Neue Paste auftragen — Erbsengröße- oder Buttertoast-Methode. Wir empfehlen Kooling Monster KOLD-01 Wärmeleitpaste für die beste Performance.

5. Kühlkörper wieder drauf, GPU zusammenbauen und zurück in den Rechner.

Und fertig — du hast erfolgreich die Paste auf deiner GPU gewechselt.

Wie viel Wärmeleitpaste brauche ich?

Variiert stark je nach Prozessorgröße. Je größer der Prozessor, desto mehr Paste für eine dünne, gleichmäßige Schicht.

Für einen 15-mm-mal-10-mm-Prozessor sind 0,1 ml Paste der Sweet Spot. Mehr ist zu dick. Falls du deine GPU-Größe nicht kennst: Verpackung checken — oder Produktspezifikationen auf der Website.

Merke: Vermeide eine zu dicke Schicht — oder eine zu dünne, die die Oberfläche nicht komplett abdeckt.

Wenn du Angst vor zu viel Paste hast: Du kannst immer auf die Buttertoast-Methode zurückgreifen, um die Menge zu justieren. Die sicherste Wahl, wenn du unsicher bist.

Wie oft Wärmeleitpaste auf der GPU wechseln

Mit hochwertiger Paste wie KOLD-01 bist du 1-2 Jahre versorgt. Bei täglich intensiven Aufgaben kann's kürzer sein — die Paste altert schneller bei täglicher Hitzebelastung.

Machst du dagegen nichts Intensives am Rechner, hält die Paste länger.

Die Qualität deiner Paste ist ein riesiger Faktor. Wie gesagt: Eine hochwertige Paste hält locker über ein Jahr. Eine schlechte nur ein paar Monate.

Mehr erfahren zu „Wie oft Wärmeleitpaste wechseln".

Abschließende Gedanken

So — jetzt weißt du, wie du Wärmeleitpaste richtig auf deine GPU aufträgst. Plus: Du weißt, wie oft du sie wechseln solltest.

Merke: Wähl deine Paste bedacht. Die Wahl macht viel aus. Da hochwertige Pasten heute erschwinglich sind, macht's keinen Sinn, beim Thema zu sparen und eine minderwertige zu holen.

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FAQ

Wie oft sollte man Wärmeleitpaste auf der GPU erneut auftragen?

Wärmeleitpaste sollte ca. alle 1-3 Jahre auf der GPU neu aufgetragen werden — je nach Nutzung. So bleibt die Wärmeübertragung zwischen GPU und Kühlkörper optimal. Wenn du aber früher einen ungewöhnlichen Temperaturanstieg siehst, ist Zeit für neue Paste.

Ist zu viel Wärmeleitpaste schlecht für die GPU?

Ja, zu viel Wärmeleitpaste kann einer GPU schaden. Überschuss kann beim Aufsetzen des Kühlkörpers überlaufen und Kurzschlüsse verursachen, wenn sie Schaltungen oder Komponenten auf GPU oder Mainboard berührt.

Woher weiß ich, ob ich genug Wärmeleitpaste aufgetragen habe?

Du hast genug Paste aufgetragen, wenn eine dünne, gleichmäßige Schicht die GPU bedeckt. Die Paste sollte die Mikrolücken der Oberfläche füllen, aber beim Aufsetzen des Kühlkörpers nicht überlaufen. Wenn die Temperaturen nach dem Auftragen normal bleiben, war die Menge wahrscheinlich richtig.

Braucht Wärmeleitpaste Zeit zum Aushärten?

Ja, Wärmeleitpaste braucht Zeit. Sie muss die Mikrolücken zwischen GPU und Kühlkörper füllen. Sie braucht außerdem etwas Zeit zum „Aushärten" oder leichten Antrocknen, um die optimale Leistung zu erreichen — auch wenn sie größtenteils geschmeidig bleiben soll. Die genaue Zeit variiert je nach Produkt.