Wenn du schon mal mit Wärmeleitpasten gearbeitet hast, hast du vielleicht bemerkt, dass einige dichter sind, während andere eher wie eine Flüssigkeit wirken. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Eine dicke oder dichte Wärmeleitpaste könnte schwer auf der CPU zu verteilen sein, während eine dünne Paste schwerer zu kontrollieren ist und schneller austrocknet.

Warum ist das so? Was macht eine Wärmeleitpaste dicht und die andere sehr dünn? Nun, der Begriff, den du suchst, ist „Viskosität".

Was ist Wärmeleitpaste-Viskosität? Ist sie wichtig?

In einfachen Worten: Die Viskosität einer Paste/Flüssigkeit ist ihre Dichte. Je dichter eine Flüssigkeit, desto höher die Viskosität.

Eine Wärmeleitpaste mit niedriger Viskosität verhält sich eher wie eine Flüssigkeit — sie fließt leicht und lässt sich leicht verteilen, aber sie ist auch schwerer zu kontrollieren und trocknet schneller aus.

Eine Wärmeleitpaste mit hoher Viskosität verhält sich dagegen eher wie ein Feststoff. Sie fließt nicht so leicht und könnte schwieriger mit einem Spreader oder Spatel zu verteilen sein. Aber — sie sitzt besser auf der CPU, sobald du sie korrekt aufgetragen hast.

Kurz gesagt: Du willst keine Paste, die zu dünn oder zu dick ist. Also ja, die Viskosität zu berücksichtigen ist wichtig.

Wie viskos sollte Wärmeleitpaste sein?

Die wissenschaftliche Einheit für Viskosität ist Newton-Sekunde pro Quadratmeter, die üblicherweise in Pascal-Sekunden (Pa·s) oder Millipascal-Sekunden (mPa·s) ausgedrückt wird. Zur Info: 1 Pa·s = 1.000 mPa·s

Auf dem Markt findest du Wärmeleitpasten von 300 Einheiten bis 1.500 Einheiten. Wie bereits gesagt, wird eine Wärmeleitpaste mit niedrigerer Viskosität zu dünn sein und nicht fest auf deiner CPU haften. Auf der anderen Seite wäre eine Wärmeleitpaste mit hoher Viskosität zu schwer zu verteilen und aufzutragen.

Was wählst du also? Du brauchst eine Paste, die nicht zu viskos ist, dass sie schwer zu verteilen ist, aber auch nicht zu dünn, damit sie nicht schneller austrocknet.

Ist hochviskose oder niedrigviskose Wärmeleitpaste gut?

Wenn du überlegst, welche der bessere Kauf ist, eine hochviskose oder eine niedrigviskose Paste, lass uns dir helfen. In den meisten Fällen willst du beide vermeiden.

Eine hochviskose Paste ist sehr schwer auf der CPU-Oberfläche aufzutragen und zu verteilen. Wenn du die Buttered-Toast-Methode verwendest, findet dein Spatel die Paste zu dicht und schwer zu bewegen.

Wenn du eine andere Methode verwendest, die stark auf dem Gewicht des Kühlkörpers basiert, etwa die Ein-Punkt-Methode, wird eine dichte Wärmeleitpaste auch in diesem Fall nicht gut funktionieren. Das liegt daran, dass der aufgesetzte Druck des Kühlkörpers die Paste nicht genug verteilen kann, um die gesamte Oberfläche der CPU abzudecken. (Erfahre mehr über Was ist das beste Wärmeleitpaste-Muster? Tatsächlicher Leistungsvergleich)

Während eine niedrigviskose Wärmeleitpaste aufgrund ihrer dünnen Formation vergleichsweise einfacher aufzutragen ist, funktioniert sie nicht lange gut. Hersteller fügen ihren Wärmeleitpasten ein organisches Lösungsmittel hinzu, um sie dünner zu machen. Wenn du eine niedrigviskose Wärmeleitpaste aufträgst und anfängst, deinen Computer zu benutzen, fängt das organische Lösungsmittel an, mit der Wärme zu verdampfen.

Wenn das passiert, verliert die Paste allmählich ihre flüssigen Eigenschaften und trocknet aus. Wenn sie teilweise oder vollständig ausgetrocknet ist, kann sie die Lufteinschlüsse zwischen CPU und Kühlkörper nicht mehr füllen, wodurch die thermische Leistung deines Computers stark leidet.

In Wirklichkeit ist also weder eine zu dünne noch eine zu dicke Wärmeleitpaste eine ideale Lösung.

Was du brauchst, ist eine Paste, die leicht zu verteilen ist, aber kein organisches Lösungsmittel in ihrer Formation verwendet, damit sie lange hält.

Zum Glück haben wir eine Wärmeleitpaste mit genau diesen Eigenschaften gebaut, und wir nennen sie Kooling Monster KOLD-01.

KOLD-01 hat kein organisches Lösungsmittel, was bedeutet, dass sie nicht austrocknet, egal wie heiß deine Computerkomponenten bei der Nutzung werden. Zudem verhält sie sich aufgrund der einzigartigen rheologischen Struktur wie eine leicht bewegbare Paste, wenn du Druck auf sie ausübst. Wenn du den Druck loslässt, sitzt sie fest an ihrem Platz und füllt alle Lufteinschlüsse ideal.

Was passiert, wenn meine Wärmeleitpaste zu viskos ist?

Falls du den Fehler gemacht hast, eine zu viskose Wärmeleitpaste zu kaufen und jetzt Probleme hast, sie aufzutragen, lass uns dir helfen.

Manche glauben, dass das Hinzufügen von organischem Öl zur Paste den Job erledigt, indem es sie weniger viskos macht. Aber so funktioniert es nicht. Es wird nicht empfohlen, Drittlösungen zu deiner Wärmeleitpaste hinzuzufügen. Sie sollte so verwendet werden, wie sie aus der Verpackung kommt. Wenn du etwas hinzufügst, könnte die thermische Leistung drastisch leiden.

Wir empfehlen, die Paste ganz loszuwerden und von vorne anzufangen. Besorge dir eine weniger viskose Wärmeleitpaste. Aber auch hier könntest du mit einer Wärmeleitpaste enden, die dank des zugesetzten organischen Lösungsmittels zu dünn ist. Der beste Weg: Besorge dir eine Wärmeleitpaste, die das Beste aus beiden Welten bietet.

Fazit

Wärmeleitpaste-Viskosität ist ein Thema, bei dem viele Neulinge verwirrt sind.

Was ist Viskosität? Wie viskos sollte eine Wärmeleitpaste sein? Soll ich eine Paste mit niedriger oder hoher Viskosität wählen? Diese Fragen verfolgen oft neue Computer-Nerds, die versuchen, Wärmeleitpaste selbst aufzutragen.

Idealerweise musst du nach einer Paste suchen, die weder zu viskos noch zu dünn ist. Zudem sollte sie kein zugesetztes organisches Lösungsmittel haben, um ihre Viskosität zu senken.